Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Institute of Pharmacy

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Aktuelle Informationen

Die Corona-Pandemie hat unser Land, die Martin-Luther-Universität und unser Institut stark verändert. Durch die bestehenden notwendigen Sicherheitsbestimmungen sind sowohl die Lehre als auch die Forschungsaktivitäten stark beeinträchtigt. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihren Einsatz in dieser Ausnahmesituation. Besonderer Dank gilt unseren Studierenden, welche aktiv in den Apotheken zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung beitragen.

Aufgrund der besonderen Umstände ergeben sich viele Fragen, von denen momentan nur ein Teil beantwortet werden kann. Der weitere Verlauf an unserem Institut ist stark von der Dynamik der Pandemie und den Entscheidungen anderer Gremien (Robert-Koch-Institut, Landesbehörden, Stadt Halle, Universitätsleitung) abhängig. Da die Lage sehr dynamisch ist, sind langfristige Planungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Wir stehen im engen Austausch mit der Universitätsleitung, den Landesbehörden und anderen Gremien, um gemeinsam Lösungen zur Absicherung der Lehre und Forschung zu finden. Hierbei steht die Sicherung der Gesundheit der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund. Wir arbeiten intensiv daran, ein erfolgreiches Studieren ohne Zeitverlust zu ermöglichen und sind zuversichtlich, dieses Ziel zu erreichen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Pharmazie unternehmen große Anstrengungen, um die Lehre sicherzustellen. Hierbei werden über StudIP Vorlesungen elektronisch zur Verfügung gestellt. Weiterhin werden neue Wege für die Gestaltung der Praktika erarbeitet.

Wir wünschen allen Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gesundheit und hoffen, gemeinsam schrittweise in den nächsten Wochen zu einem regulären Lehr- und Forschungsbetrieb zurückkehren zu können.

Professor Dr. Karsten Mäder                Professor Dr. Andrea Sinz
Institutsdirektor                                       Stellvertretende Institutsdirektorin

News/ Events

Preis „Massenspektrometrie in den Biowissenschaften 2022“ der DGMS

Frau Prof. Sinz ist mit dem Preis „Massenspektrometrie in den Biowissenschaften 2022“ der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie ausgezeichnet worden.

Kampf gegen hartnäckige Bakterien: Pharmazeuten der Uni Halle suchen neue Wirkstoffe

Mukoviszidose e.V. fördert ab 2022 ein neues Projekt in der Abteilung Medizinische Chemie (Dr. Richter) an unserem Institut. Das Forschungsvorhaben mit dem Namen "Characterisation of new RNA polymerase and gyrase B inhibitors against Mycobacterium abscessus under CF-relevant assay conditions" befasst sich mit der Entwicklung antibakterieller Stoffe gegen resistene Keime, die bei Mukoviszidosepatienten schwere Lungeninfektionen hervorrufen können. Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier.

VAAM-Promotionspreis

Dr. Steffen Breinlinger ist für seine Dissertation mit dem Promotionspreis der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) ausgezeichnet worden. Die Arbeit wurde von Prof. Timo Niedermeyer (Pharmazeutische Biologie) betreut.

AAAS Newcomb Cleveland Prize

Die Publikation "Hunting the eagle killer: A cyanobacterial neurotoxin causes vacuolar myelinopathy" von Prof. Timo Niedermeyer und seinem Team ist als beste in der Zeitschrift Science veröffentlichte Publikation des Jahres mit dem AAAS Newcomb Cleveland Prize ausgezeichnet worden.

Neue DFG-Projekte am Institut für Pharmazie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ab 2022 drei neue Projekte in der Abteilung Medizinische Chemie (Prof. Sippl) an unserem Institut:

"Entwicklung und biologische Charakterisierung von dualen Inhibitoren gegen den Apicomplexa Parasiten Plasmodium falciparum“ DFG SI868/23-1; „Molekulares Design, Synthese und Pharmakologie von neuen und selektiven Histon Deacetylase 10 (HDAC10) Inhibitoren“ DFG SI868/22-1

Synthese und Pharmakologie neuer Histon Deacetylase Inhibitoren und von Proteolyse vermittelnden Chimären (PROTACs) für mutierte FMS-like Tyrosin-Kinase-3“ DFG SI868/26-1

Wir gratulieren Professor Sippl und seinem Arbeitskreis zur erfolgreichen Einwerbung der DFG Projekte sehr herzlich und wünschen viel Erfolg bei der Forschung.

5. und letzte Graduiertenschule des SDG-Projekts Trisustain

Nach jeweils einwöchigen Graduate Schools in den Partnerländern Tansania, Äthiopien, Botswana und Deutschland fand vom 14.-15.12.2021 die letzte Graduate School des Trisustain-Projekts (http://trisustain.uni-halle.de/) online statt. Die online-Konferenz wurde vom Rektor der MLU, Prof. Dr. Christian Tietje, eröffnet. Das vierjährige Projekt wurde von Prof. Dr. Peter Imming geleitet. Es beschäftigte sich mit der wissenschaftlichen Basis des Erhalts afrikanischer Arzneipflanzen und nachhaltiger Kooperationen mit Subsahara-Afrika. Die Ziele von Trisustain standen im Rahmen der Sustainable Development Goals 3 (Gesundes Leben für alle), 8 (Nachhaltiges Wirtschaftswachstum) und 15 (Landökosysteme schützen). Neben den neun vom Projekt geförderten afrikanischen Doktoranden nahmen Wissenschaftler der afrikanischen Partneruniversitäten, der MLU, des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie, des MLU-An-Instituts für angewandte Dermatopharmazie und der Univations GmbH aktiv teil. Bisher erwuchsen 14 Publikationen in Fachzeitschriften aus dem Projekt.

Antrag für Großforschungszentrum

Im mitteldeutschen Braunkohlerevier soll ein neues Großforschungsinstitut entstehen. In einer sechsmonatigen Konzeptionsphase, gefördert durch das BMBF, soll nun ein ganzheitliches Konzept erarbeitet werden. Mit im Team des "Center for Medicine Innovation" ist Frau Prof. Andrea Sinz aus unserem Institut.

Direkte Diagnostik von SARS-CoV-2 mit Massenspektrometrie im Praktikum

In der Lehrveranstaltung „Instrumentelle Analytik“ des Instituts wird von den Studierenden ein Praktikumsversuch zum Nachweis von SARS-CoV-2 durchgeführt. Das Institut für Pharmazie will unter Leitung von Frau Prof. Dr. Andrea Sinz einen sich noch in der Entwicklung befindenden Versuchsansatz nutzen, um einerseits den Studierenden eine weitere Testmöglichkeit anzubieten und andererseits wissenschaftliche Daten zu generieren.

Die Proben werden durch die Studierenden mittels eines nur ihnen bekannten Barcodes anonymisiert und analytisch durch die AG Sinz bearbeitet und ausgewertet. Die Ergebnisse können somit nur mit Hilfe des Barcodes durch jeden einzelnen Studierenden rückverfolgt werden. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird dieses zunächst durch einen kommerziellen Schnelltest bestätigt und bei Ergebnisbestätigung eine Fallweiterverfolgung im Sinne des aktuellen Infektionsschutzgesetzes (PCR-Test) zugesichert. Die Teilnahme an diesem Versuch ist freiwillig.

Ziel des Spucktests ist es, ein neues, schnelles, sensitives und hochspezifisches Nachweisverfahren für SARS-CoV-2-Proteine mittels Massenspektrometrie (MS) zu entwickeln, das auch bei hohem Probenaufkommen effizient und kostengünstig durchgeführt werden kann. Zudem können mit der MS-Methode auch Mutationen von SARS-CoV-2 schnell identifiziert werden. In Zeiten einer Pandemie, wie wir sie heute erleben, wird es immer wieder zu Ausbrüchen mit größeren Fallzahlen kommen. Um Infektionsverläufe und -ketten nachvollziehen und diese einzudämmen zu können, bedarf es einer schnellen und einfachen Nachweismethodik mit hoher Spezifität und Sensitivität, die hohe Probenzahlen handhaben und auch durch technisches Personal ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden kann. Die angestrebte massenspektrometrische Nachweismethode soll nicht nur günstiger und schneller als die etablierten Methoden sein, sondern kann in Zukunft auch als Ersatz-Methode die Testkapazitäten in Deutschland und weltweit enorm erhöhen.

Entdeckung eines neuen Blaualgen-Gifts

Prof. Timo Niedermeyer und seine Arbeitsgruppe haben ein neues von Cyanobakterien gebildetes Nervengift als Ursache einer mysteriösen tödlichen Erkrankung entdeckt, die unter anderem den Weißkopfseeadler, das Wappentier der USA, betrifft. Die Arbeiten wurden als Titelgeschichte in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier.

AETX Cover Science

AETX Cover Science


Entwicklung eines neuen SARS-CoV-2-Tests

Prof. Andrea Sinz und ihre Arbeitsgruppe haben ein Testverfahren zur Bestimmung von SARS-CoV-2 entwickelt, das anders als die bisherigen Tests funktioniert. Dieser neue, hochspezifische Test könnte als Ergänzung zu bisherigen Nachweisverfahren dienen. Der Vorteil des neu entwickelten Verfahrens ist, dass die Geräte dafür – Massenspektrometer – bereits in vielen Laboren vorhanden sind. Um das neue Verfahren massentauglich zu machen, arbeiten die Forschenden eng mit der Industrie zusammen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die MLU bei der Entwicklung mit rund 200.000 Euro. Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier, auch Der Spiegel hat darüber berichtet. Ein Video-Interview mit Frau Prof. Sinz findet sich in der Pharmazeutischen Zeitung.

Neue DFG-Projekte am Institut für Pharmazie Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zwei neue Projekte an unserem Institut ("Pathomechanistische Rolle des IGF2BP2 im Myokardinfarkt: Induktion des kardialen Remodelings und der Hypertrophie" von Prof. Dr. Sonja Kessler und "Neue Ansätze für den Umgang mit alten Verbindungen – Untersuchung der ökologischen Funktion und Bioaktivität von Microcystinen mittels bioorthogonaler Chemie" von Prof. Dr. Timo Niedermeyer).

Geänderte Regelung zum Bestehen von universitären Prüfungen

Der Senat der Universität Halle hat beschlossen, die maximale Anzahl von Prüfungsversuchen bei Modulprüfungen für das Sommersemester 2020 aufzuheben.

Alle Modulprüfungen, die nicht bestanden sind, gelten somit als nicht unter-nommen. Dies gilt auch für noch ausstehende Modulprüfungen aus dem Wintersemester 2019/2020 und für Prüfungstermine des Sommersemesters, die evtl. erst im Wintersemester 2020/2021 angeboten werden. Der Senat hat seinen Beschluss am 8. Juli noch einmal konkretisiert und beschlossen, dass aufgrund eines Täuschungsversuchs nicht bestandene Modulprüfungen sowie Abschlussarbeiten davon ausgenommen sind.

Die Regelungen gelten auch für universitäre Prüfungen des Staatsexamens-studiengangs Pharmazie. Alle im Sommersemester 2020 erfolglos abgelegten Prüfungsversuche, unabhängig davon, ob es sich um Erst- oder Wieder-holungsversuche handelt, gelten daher als nicht unter-nommen und werden nicht als Fehlversuch angerechnet. Das gilt auch für Prüfungstermine zu Lehr-veranstaltungen des Sommersemesters 2020, die erst im Wintersemester 2020/2021 angeboten werden.

Achtung: Diese Regelung gilt im Staatsexamensstudiengang nur für interne Prüfungen. Diese Regelung gilt nicht für Staatsexamensprüfungen.

Preis für angewandte Forschung

Beim Hugo-Junkers-Preis 2019 erreichten Wissenschaftler des Institut für Pharmazie Platz drei in der Kategorie „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“: Prof. Dr. Karsten Mäder und Martin Kirchberg (Pharmazie, MLU) entwickelten zusammen mit Wissenschaftlern der Fraunhofer Institute IMWS (Dr. Andreas Kiesow, Dr. Sandra Sarembe) und IZI (Dr. Mirko Buchholz), sowie der Universität Bern (Prof. Dr. Sigrun Eick) neuartige bioabbaubare Stäbchen, die eine bessere Behandlung von Parodontitis versprechen. Vorteile der Innovation sind eine einfache Applizierbarkeit, eine höhere Wirkstoffstabilität und eine längere Freisetzung. Ein Patent wurde angemeldet.

Erfolg bei DFG-Fachkollegienwahl

Bei der Fachkollegienwahl der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde laut vorläufigen Endergebnis Professor Dr. Karsten Mäder in das Fachkollegium 205-08 Medizin-Pharmazie gewählt. Er wird in der Amtsperiode 2020-2023 zusammen mit Professor Bernhard Wünsch (Münster) und Professorin Christa Müller (Bonn) das Fach Pharmazie bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft vertreten.

DFG Sonderforschungsbereiche

Frau Prof. Andrea Sinz vom Institut für Pharmazie der MLU Halle-Wittenberg ist Teilprojektleiterin in dem von der DFG bewilligten SFB 1423 „Strukturelle Dynamik der GPCR-Aktivierung und Signaltransduktion“. Sprecherin des SFB ist Frau Prof. Beck-Sickinger vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig. Die Untersuchung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs) stellt die zentrale Thematik des SFBs dar. In der Medizin nehmen GPCRs eine Schlüsselposition ein: Etwa 30 Prozent aller verschreibungspflichtigen Medikamente wirken über diese Rezeptoren, allerdings wird bislang nur das Potenzial von einer kleinen Gruppe von Rezeptoren genutzt. Im neuen SFB sollen die Wechselwirkungen von bislang wenig erforschten GPCRs, der Peptidrezeptoren und der Adhäsionsrezeptoren, mit ihren Partnern untersucht werden. Die Aufklärung deren dynamischer Strukturzustände erlaubt es, ihre Funktionen zu verstehen und neuartige Therapeutika zu entwickeln. Pressemitteilung der Universität Leipzig: https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/universitaet-bekommt-zuschlag-fuer-drei-sonderforschungsbereiche-2019-11-25/


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